Aktualisiert am 25.10.2019

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©    Vergesellschaften von Degus

Hier stelle ich Ihnen mal ein paar Vergesellschaftungsmethoden vor.

Geben Sie nach einer fehlgeschlagenen Vergesellschaftung nicht gleich auf. Es dauert manchmal etwas länger bis eine Vergesellschaftung von Erfolg gekrönt wird.

Sie müssen sich viel Zeit nehmen, wenn Sie wollen das Ihre neuen Tiere/Ihr neues Tier sich in die Gruppe integrieren lässt.

Methode 1. 

Trenngittermethode

 

Bei der Trenngittermethode handelt es sich schlicht weg um ein Trenngitter.

Dieses müssen Sie im Käfig anbringen, das sich die Degus riechen und mit der Nase berühren können. Sie dürfen aber das Trenngitter nicht überklettern oder umgehen können. Sollten die Degus aggressiv aufeinander reagieren und sich am Gitter gegenseitig verletzen, dann müssen sie eine andere Methode auswählen.

Methode 2.

Käfigwechselmethode

 

Bei der Käfigwechselmethode handelt es sich um eine Methode wo man die Degus alle drei Tage in den anderen Käfig setzt. Das heißt: Man nimmt den einen Degu aus seinem Käfig und den anderen Degu aus seinem Käfig. Man setzt dann beide Degus in den jeweils anderen Käfig. 

Diese Methode ist sehr langwierig. Es kann sich bis zu 3 Wochen hinziehen, bis die beiden Degus auf den Geruch des anderen Degu nicht mehr gestresst reagieren. 

Wenn die Degus keine Reaktion mehr auf den anderen Geruch zeigen, können Sie auf neutralen Boden einen ersten Anlauf auf eine Vergesellschaftung versuchen. Wenn diese gelingt, können Sie nun beide Degus in einen Käfig zusammen setzen.

Methode 3. 

Sandwechselmethode

 

Bei der Sandwechselmethode läuft es fast genau so ab wie bei der Käfigwechselmethode. Man wechselt nur jeden Tag das Sandbad mit dem anderen aus, natürlich ohne das man den Sand reinigt.

Wenn der Degu keine Probleme mehr damit hat sich in dem fremden Sandbad zu baden, kann man den ersten Vergesellschaftungsversuch wagen.

Methode 4.

Vergesellschaftung auf neutralen Boden

 

Bei dieser Methode handelt es sich darum, das man die Degus auf neutralen Boden zusammenführt. Am besten eignet sich die Badewanne oder die Dusche. Es sind keine vorhandenen Gerüche der jeweiligen Degus. Wenn die Degus länger als drei Stunden miteinander auskommen ohne sich zu streiten oder anfangen sich zu bekämpfen, kann man sie meistens zusammensetzen.

Bei dieser Methode müssen sie Zeit mit sich bringen, da sie die Tiere keine Sekunde aus den Augen lassen dürfen um Kämpfe oder schlimmeres zu vermeiden.

Methode 5.

Neuer oder steril gereinigter Käfig

 

Bei dieser Methode nimmt man einen neuen oder steril mit Alkohol gereinigten Käfig, wo keine Geruchsreste mehr von dem anderen Tier vorhanden sind. Man tut nur das nötigste in den Käfig wie z.B., Wassernapf, Futternapf und frisches Einstreu. Man darf nicht mehr in den Käfig tun, da sich sonst die Degus verkriechen und es die Vergesellschaftung umso verlängert. Die Degus fangen an sich gegenseitig zu beschnuppern. Wenn sie nach einer Weile das rangeln anfangen, NICHT TRENNEN. Es heißt nicht nur weil sie sich gegenseitig rum schupsen das sie gleich kämpfen. Sie machen unter sich die neue Rangordnung aus. Sollten sie sich doch nach einer Zeit in die Haare kriegen, dann sofort trennen um schlimmeres zu vermeiden.

 

Ich persönlich nehme diese Methode, da ich mit dieser Methode bis jetzt zu 100% Erfolgschancen hatte. Meine Degus haben sich alle durch diese Methode verstanden und lieb gewonnen. Stellen Sie sich den Käfig am besten in Ihre Nähe um die Tiere weiterhin zu beobachten. Ich habe sie nachts neben meinem Bett gehabt, da man es sofort hört wenn sie kämpfen. 

Wenn nach 3 Tagen kein Kampf statt gefunden haben sollte, die Tiere miteinander kuscheln, dann können sie die Tiere in ihren ursprünlichen Käfig zusammen setzen.

Zu guter letzt

Methode 6.

Panikbox

 

Diese Methode wird von den wenigsten gehandhabt, da die Tiere auf engsten Raum gesperrt werden. Durch die Panik die sie bekommen werden sie meist zu einer Einheit, dies kann von Erfolg gekrönt sein. Doch in den meisten Fällen hält dieses Glück nur bis zu 1 Jahr. Es gibt natürlich auch Ausnahmen.

 

Die Tiere werden meist in eine kleine Transportbox gesperrt, wo sie kaum Raum haben sich zu bewegen, es kommt nur Futter, Wasser und Einstreu hinein. Nach ca. 3 Tagen wenn kein Kampf statt gefunden hat, kann man sie in ihren Käfig zusammen setzen. Die Tiere haben zu 99% keinen Kampf in der Panikbox, da sie viel zu große Angst haben. Sie sind in diesem Moment froh nicht alleine zu sein.

 

 

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